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Zweimal Gitarrenerzähler Pavel Gaid

-MÜNSTER 2002- Auftritte im Lorenz Süd und
im Rathausinnenhof
Pavel Gaida erscheint auf der Bühne - ein
großer gut aussehender, trotz seiner Jugend grauhaariger Mann
in Schwarz. Er nimmt seine Gitarre und beginnt Dinge zu erzählen,
denen wir in der Hektik der Zeit wenig Auf- merksamkeit schenken.
Die Jahreszeiten wechseln in seinen Liedern, Schlaflosigkeit versteckt
sich in ihnen und die ewige Suche nach der schönen Unbekannten.
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Wer
die sogenannten „Autorenlieder“ vorträgt ist eine
Barde. Die Barden Bulat Okudschawa und Wladimir Wysotzkij waren
zu Sowjetzeiten Helden der Opposition, denn ihre Lieder waren voll
subtiler Kritik. Musikalisch entfernt sich Gaida vom Kanon des Autorenlieds.
Bei seinen Konzerten in Münster tritt er in Begleitung eines
Gitarristen aus der Rockszene Berlins auf. Er singt seine Lieder
und die anderer bekannter russischer Barden auf russisch und manche
auf deutsch. Das Konzert im Stadtteilhaus Lorenz Süd am 28.
September ab 20 Uhr wird von „Privet“ unter Leitung
von Rudolph Rossel in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Russischen
Gesellschaft veranstaltet. Privet ist ein Projekt im Stadtteilhaus
Lorenz Süd, dessen vornehmliches Ziel die Ver- besserung der
Lebenssituation jugendlicher und erwachsener deutscher Aussiedler
aus Russland ist. Das zweite Konzert Pavel Gaidas findet im Rahmen
des vom Ausländer beirat am kommenden Samstag, dem 29.09, organisierten
interkulturellen Festes im Innenhof des Rathauses statt. Der Auftritt
ist dort für voraussichtlich 15 Uhr geplant.
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